18 Jul

Grundschule Hohenpfahl als Pilotschule – Vorreiter in Sachen Begabungsförderung

Das Projekt ist in Deutschland einzigartig: Es verbindet Forschung, Lehre und Weiterbildung mit konkreter Schulpraxis, Unterrichtsentwicklung und Beratung zu den Themen Inklusion und Begabungsförderung.  Dafür arbeiten am Projekt Menschen aus allen Ebenen des Bildungssystems zusammen: Lehrkräfte, Schulleitungen, Mitarbeiter*innen der Staatlichen Schulberatungsstelle Niederbayern, Schulpsycholog*innen, die Regierung von Niederbayern dem Kompetenzzentrum und Wissen-schaftler*innen der Universität Passau. Eingebunden sind ferner auch Expert*innen aus Österreich.
Sie alle verbindet das gemeinsame Ziel: Wie können wir es schaffen, Begabungsförderung für alle Schüler*Innen an der Regelschule zu ermöglichen? Wie kann die Entfaltung von Potenzialen ein selbstverständlicher Teil des (täglichen) Unterrichts und der Schulentwicklung werden? Wie müssen dafür Schule, Unterricht und Schulverwaltung zusammenarbeiten?
BegIN“ – also: Begabungsförderung Inklusive in Niederbayern – bietet für dieses umfassende Vorhaben nicht nur die Begleitung bei der konkreten Schulentwicklung an, sondern unterstützt die Schulteams auch in der praktischen Umsetzung. Jede Schule, die im Laufe einer Entwicklungs- und Umsetzungsphase auf diese Weise ein begabungsförderndes Profil entwickelt hat, kann am Ende der Projektlaufzeit eine Zertifizierung zur anerkannten „Schule mit Begabungsprofil“ erhalten. Dieses Zertifikat wird von der niederbayerischen Regierung vergeben und orientiert sich an dem „Wiener Begabungssiegel“, das seit 2008 an österreichischen Schulen erfolgreich eingesetzt und vergeben wird. Bei diesem Projekt geht es nicht um Hochbegabung im Speziellen, sondern um die individuelle Begabungsförderung jedes einzelnen Kindes.

An „BegIN“ beteiligt sind in der Pilotphase die Regierung von Niederbayern, 9 Profilschulen aus der Region Niederbayern, Mitarbeiter*innen der Staatlichen Schulberatungsstelle Niederbayerns, der Universität Passau, dem Kompetenzzentrum für Begabungsförderung Niederbayern sowie der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH). So geht Schule neu denken.

Konkret an der Grundschule Hohenpfahl bedeutet dies zunächst individuelle Begabungen zu entdecken, entfalten und zu fördern.
Ein Stärkenportfolio für jeden Schüler, die jährliche Atelierwoche zu verschiedenen Begabungsbereichen, Werkstattunterricht, flexibles Unterrichten in jahrgangsgemischten Gruppierungen und offene Klassenzimmertüren, Teamteaching und die monatliche Schulversammlung (Feedbackkultur) spiegeln die inklusive Begabungsförderung wider. Im Sinne einer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft bringen sich Schüler- Lehrkräfte und Eltern in dieses Konzept ganzheitlich mit ein.

6 Mrz

Laufend zu mehr
Gesundheit und Klimaschutz

Wir machen mit bei dem Projekt „SpoSpiTo-Bewegungs-Pass 2023“.
Warum haben wir uns dazu entschieden?
Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil das vermeintlich sicherer ist. Doch der Bring- und Holverkehr vor unserer Schule führt immer wieder zu gefährlichen Ver-kehrssituationen. Das Projekt ist eine gute Gelegenheit auszuprobieren, ob es auch ohne Auto geht.

Die Herausforderung

Jedes Kind erhält einen SpoSpiTo-Bewegungs-Pass. Für jeden Tag innerhalb des Projektzeit-raums von 6 Wochen, an dem ein Kind den Weg (Hin- und Rückweg) zur Schule zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad (erst nach der Verkehrsprüfung) zurückgelegt hat (gerne in Begleitung eines Elternteils), dürfen die Eltern eine Unterschrift in eine entsprechende Ta-belle setzen. Ist die Tabelle mit 20 Unterschriften gefüllt, kann der SpoSpiTo-Bewegungs-Pass beim Sekretariat / bei der Klassenlehrkraft abgegeben werden. Dafür erhält jedes Kind eine SpoSpiTo-Urkunde!
Zusätzlich nehmen vollständig ausgefüllte Bewegungspässe (mit 20 Unterschriften) an einer großen Verlosung teil. Es werden Preise im Wert von über 20.000,– Euro verlost.
Zu gewinnen gibt es:
 400 Gutscheine im Wert von jeweils
20 Euro von DECATHLON
 60 Scooter Sprite von Micro
 100 Kinderrucksäcke von VAUDE
Die Preise jedenfalls habens in sich…….

Der Nutzen

Für Ihr Kind hat es viele Vorteile, den Schulweg zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad zurückzulegen:

  • Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschwächen und Übergewicht vor und macht außerdem viel Spaß. Der Weg zur Grundschule eignet sich bestens als tägliche Trainingseinheit.
  • Durch die Bewegung an der frischen Luft werden die Kinder wacher und ausgeglichener, wodurch sie konzentrierter durch ihren Alltag gehen.
  • Die Kinder lernen frühzeitig mit den Herausforderungen des Straßenverkehrs umzugehen und gewinnen Sicherheit. Der Schulweg eignet sich ideal, um richtiges Verkehrsverhalten Schritt für Schritt zu trainieren – zuerst an der Hand der Eltern und später alleine oder mit Freundinnen und Freunden. Das ist wichtig, denn die Eltern können ihre Kinder zukünftig nicht immer auf allen Wegen begleiten.
  • Auf dem Schulweg sammeln Kinder grundlegende Erfahrungen, die für ihre persönliche Entwicklung wichtig sind. Sie knüpfen soziale Kontakte, erforschen mit anderen Kindern die Umgebung und machen Entdeckungen in der Natur.

Kurz: Sie erkunden auf eigene Faust die Welt. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre Eigenverantwortung.

Auch Sie als Eltern profitieren davon, wenn Ihr Kind selbstständiger wird. Der morgendliche Stress endet an der eigenen Haustür und Sie sparen sich die Zeit für das Bringen und Holen. Wer will, darf seinen Sprössling aber natürlich zur Schule begleiten.

Und nicht zuletzt leisten wir mit dem Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz und damit auch für die Zukunft unserer Kinder. Jeder Weg, der zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung.

4 Okt

Endlich wieder Schwimmen!!!!

Am Dienstag, den 04.10.2022 startete die Klasse 4B zum Schwimmunterricht in das Keldorado Kelheim.
Schwimmunterricht ist Bestandteil des Sportunterrichts und wird im Schuljahr 2022/23 in den 3. und 4. Jahrgangsstufen von Frau Claudia Schäffer durchgeführt.
Für Nichtschwimmer werden eigene Gruppen eingerichtet, die parallel zum Unterricht der Schwimmer durch Personal des Keldorados beaufsichtigt werden.