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Wir feiern das Lesen

Vorlesetage an der Grundschule Kelheim/Hohenpfahl mit dem Motto:
„Berufe lesen vor“
Am 23. April 2019 ist es wieder so weit: Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen,
Zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg, Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.
Da dieser denkwürdige Tag dieses Jahr in die Ferien fällt, terminiert die Grundschule die Vorlesetage auf den 2. und 3. Mai. Sie stehen unter dem Motto „Berufe lesen vor.“
Aus diesem Grund kommen Männer und Frauen in ihrer Berufskleidung mit einem Lieblingskinderbuch zu den Schülern der 1.-4. Klassen und lesen den Kindern vor. Darüber hinaus erklären alle Vorleser/innen, die als Polizist, Feuerwehrmann, Kaminkehrer, Krankenschwester, Bankkaufmann, OP-Schwester usw. kommen, warum das Lesen so wichtig ist, egal welchen Beruf man oder frau ausüben. Sogar der ev. Pfarrer Hr. A. Kübler und der MZ-Reporter Hr. Dannenberg sind an der Grundschule zu Gast.
„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, so lautet ein Spruch im Volksmund. Dies bewahrheitet sich auf vielfältige Weise. Lesen bedeutet Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag oder Schultag, fördert die Kreativität und erweitert den Wortschatz sowie den gesamten Horizont, steigert die Empathiefähigkeit, stärkt die Konzentration und die sozialen Fähigkeiten und hilft nicht zuletzt beim Einschlafen.
Es ist jedoch erschreckend, dass im Alter der 6-13 Jährigen nur etwa ein Drittel einmal oder mehrmals wöchentlich in Büchern lesen. Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen
Viele Grundschüler in Deutschland haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Das zeigt die neue Iglu-Studie. Rund 19 Prozent der Viertklässler können nicht richtig lesen, so stand am Dienstag, dem 23.4 in der MZ zu lesen.
Mit dieser Aktion „Berufe lesen vor“ zum Welttag des Buches will man hier an der Schule, die Kinder zum Lesen verlocken und sie motivieren, ihre Liebe zum Buch und zum Lesen zu entdecken.
Denn: „Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit.“, sagt Astrid Lindgren. Und damit hat sie Recht.